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ANKÜNDIGUNG
THEATER
Staatstheater am Gärtnerplatz lanciert „Hinter dem Vorhang – Talk vom Gärtnerplatz“
Das Staatstheater am Gärtnerplatz startete am 7. Mai 2020 eine wöchentliche Online-Serie, die auf der eigenen Website sowie der BR KulturBühne gezeigt wird.


Für die ersten Episoden der rund 60-minütigen Gesprächsrunde mit musikalischen Beiträgen haben Gäste wie Brigitte Fassbaender oder Konstantin Wecker zugesagt.
Ein regulärer Theaterbetrieb ist auf absehbare Zeit nicht möglich. Aus diesem Grund hat das Staatstheater am Gärtnerplatz ein neues, kostenloses Digital-Format entwickelt, das unter dem Titel „Hinter dem Vorhang – Talk vom Gärtnerplatz“ eine unterhaltsame und informative Mischung aus Gesprächen mit hochkarätigen Gästen und musikalischen Darbietungen kombiniert. Das rund 60-minütige Format ist immer donnerstags um 19.30 Uhr auf gaertnerplatztheater.de zu sehen. Mit dabei: die BR KulturBühne, das neue Onlineformat des Bayerischen Rundfunks.

 

 

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Vasari
GEWINNSPIEL
BUCH
„Lebensläufe der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten“ von Giorgio Vasari (Manesse Verlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 4. Juli 2020 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.



 


Sie gelten als wichtigste Quelle zur Kunst der italienischen Renaissance: Giorgio Vasaris 1550 veröffentlichte Lebensläufe von Giotto, Bellini, Botticelli, da Vinci, Raffael, Michelangelo, Correggio & Co. Der edel gestaltete und bestens lesbare Band ist geeignet für versierteste Kunstkenner, aber auch für Menschen, die nur selten und schüchtern Museen betreten.
Vasari war selbst Maler und Architekt und erbaute unter anderen die Uffizien in Florenz. Er schildert im Buch nicht nur Leben und Werk der berühmtesten Künstler Italiens, sondern beschreibt sie auch auf wunderbare Weise: So liebte Leonardo da Vinci Menschen mit sonderbaren Bart- und Haartrachten. Er ging ihnen nach, prägte sich alles genau ein und zeichnete schließlich alles aus dem Gedächtnis. Phänomenal war auch Michelangelos Erinnerungsvermögen. Er musste sich die Arbeiten anderer nur einmal anschauen, um sie zu behalten und sich ihrer so zu bedienen, dass es niemandem auffiel.
Zudem liefert Vasari dem Leser auch allerlei Anekdoten. Ein Beispiel: Sandro Botticelli rächte sich auf clevere Weise an seinem Nachbarn, einem Tuchweber, dessen Lärm bei der Arbeit die Nerven des Künstlers malträtierte. Botticelli ließ auf seine Mauer einen schweren Stein hieven, der bei der schwächsten Bewegung auf Wohnung und Habe des Handwerkers zu fallen drohte und erzwang so eine Einigkeit mit dem Quälgeist.

 

 

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Wolfe

GEWINNSPIEL
BUCH  „Eine Deutschlandreise“ von Thomas Wolfe (Manesse Verlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 4. Juli 2020 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

 



Dieser Prachtband schürt die Reiselust – auch und besonders in Corona-Zeiten. Und wer München liebt, wird Thomas Wolfe mit Inbrunst zustimmen, wenn er verkündet: „Dies ist eine der schönsten und faszinierendsten Städte der Welt.“
Nach einem Besuch der Münchner „Wiese“ muss er anschließend bekennen: „Versuche mich heute von diesem Albtraum zu erholen, der mich lahmgelegt hat.“ Und in seiner Erzählung „Oktoberfest“ heißt es: „Ich leerte Liter um Liter des kalten und berauschenden Biers. Seine Nebel stiegen mir zu Kopf. Ich war euphorisch und glücklich. Ich radebrechte furchtlos in meinem bisschen Deutsch.“
Neben „Oktoberfest“ enthält der Band mit literarischen Zeitbildern aus den Jahren 1926 bis 1936 auch die Stories „Dunkel im Walde, fremd wie die Zeit“ und „Nun will ich Ihnen was sagen“ sowie unter anderem acht Originalseiten aus den Notizbüchern des Autors und zwanzig historische Fotos.
Als Goethe-Fan zog es Wolfe einst natürlich auch nach Frankfurt am Main, ins Goethe-Haus. Dort stieß er auf James Joyce. Der Ire schwärmte ihm gegenüber: „Ein schönes altes Haus“. Wolfe bekräftigte – wohl ganz im Sinne vieler Goethe-Jünger unter den heutigen Lesern – er fände, es sei eines der schönsten, das er je gesehen hätte.
Mitte der 1930er kehrte Wolfe als weltberühmter amerikanischer Schriftsteller in das Land seiner Vorväter zurück, war schockiert von Hitlers Selbstinszenierungsorgie während der Olympischen Spiele 1936 und musste konstatieren, dass es sein „Good old Germany“ nicht mehr gab.

 

 

 

Deutschland rechts
GEWINNSPIEL
BUCH „Deutschland rechts außen. Wie die Rechten nach der Macht greifen und wie wir sie stoppen können“ von Matthias Quent (Piper Verlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 4. Juli 2020 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.



Was es bedeutet, von Neonazis überfallen zu werden, musste der Autor Matthias Quent – 1986 in Thüringen geboren – schon als 14-Jähriger erfahren: Im Schulbus ging eine mit einem Messer bewaffnete Meute auf ihn los, um ihm die Haare abzuschneiden. Niemand griff ein. Das war nicht der einzige Vorfall. Immer wieder überfielen Neonazis den Jungen.
„Wenn wir nicht mehr auf ihr Kalkül hereinfallen und dem rückwärtsgewandten Hass optimistische Solidarität entgegenstellen, dann können wir sie stoppen“, so Quent: „Engagement für Demokratie“ sei „keine Wissenschaft“: „Noch nie waren unsere Möglichkeiten so groß wie heute.“ In seinem kenntnisreichen Buch gibt er unter anderem Handlungsempfehlungen für den alltäglichen und politischen Umgang mit der radikalen Rechten. Quent ist Rechtsextremismusforscher und Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft der Amadeu Antonioc Stiftung in Jena. Für sein Buch „Deutschland rechts außen“ erhielt er von der Friedrich-Ebert-Stiftung die Auszeichnung „Politisches Buch 2020“. 

 

 

 

Hansen
GEWINNSPIEL
CD „Live in Japan“ vom Horst Hansen Trio (jazzhaus records / InAkustik ) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 4. Juli 2020 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.


Aller guten Musiker eines Trios sind fünf, zu diesem Schluss kann man kommen, wenn man die CD des Quintetts einlegt und die ersten Minuten hört: Denn statt Jazz ertönt die Stimme eines Radiomoderators. Es folgt frischer und peppiger Sound der 2010 gegründeten Band, immer wieder bereichert von den locker-flockigen Einspielungen von Originalsequenzen aus einem legendären Radio-Interview.
Trotz ihrer Erfolge sind die Jungs „ Auf’m Teppich“ (Titel des Studioalbums 2017) geblieben. 2019 nahmen sie in Köln ihr viertes Studioalbum „Live in Japan“ auf. Denn schließlich können so einige coole Bands mit einem „Live in Japan“-Album aufwarten.
Die Musik des Horst Hansen Trios vereint spielerischen Witz, ausgefeiltes Können, individuelle Expressivität und Entertainment. „Während unserer Straßenmusik-Touren waren die Zuschauer von dem ungewohnten stilistischen Mix begeistert“, erinnert sich Lukas „Manfred” Weber (Saxophon): „Pop ist populär, weil er meist zugänglich und leicht verständlich ist. Wir möchten zeigen, dass Jazz das auch kann. Dazu gehört, Emotionen freien Lauf zu lassen, anstatt Musik zu verkomplizieren.“








Religion
GEWINNSPIEL

BUCH „Religion ohne Kirche. 9,5 Thesen für ein erneuertes Christentum“ von Claudia Mönius  (Claudius Verlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 4. Juli 2020 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.



„Die Mehrheit der aufgeklärten Menschen in unserer westlichen Welt interessiert sich keinen Funken mehr für das, was Kirche ihnen vorschreiben will“, konstatiert die Kulturwissenschaftlerin  Claudia Mönius. Sie beklagt, dass es der Kirche primär um Systemerhalt geht – und nicht darum, die Menschen bei ihren Gotteserfahrungen zu unterstützen. Zugleich zeigt sie den Lesern, wie man sich dem Göttlichen annähern kann.
„Keinen anderen Sinn kann Religion haben, als Erfahrungsräume für Menschen zu schaffen, in denen sie auf ihrem ureigenen Weg zur Erkenntnis der Allverbundenheit gelangen können“, davon ist die Autorin überzeugt: „Der tiefste, individuellste und zugleich allumfassendste Sakralraum ist der Herzensraum jedes Menschen.“ In ihrem couragierten Buch macht sie sich unter anderem für eine echte Geschlechtergerechtigkeit stark: „Wir brauchen neue Keimzellen, die aufblühen in einem gelebten Miteinander von Frauen, Männern und allen geschlechtlichen Identitäten.“


 

 

 

Phrase GEWINNSPIEL

BUCH „Phrase unser. Die blutleere Sprache der Kirche“ von Jan Feddersen und Philipp Gessler (Claudius Verlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 4. Juli 2020 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.


Wenn die Kirchenglocken läuten, zieht es viele Menschen nicht mehr in den Gottesdienst – unter anderem weil die Kirche mit ihrer Sprache die Menschen nicht mehr anspricht und erreicht. „Sie ist in weiten Teilen eine Sprache der Vorsicht, ja der Angst, sie meidet Klarheit und verdeckt Verantwortung“,  so die Autoren. Sie untersuchen die kirchliche Sprache – die sich aus unterschiedlichen Teilsprachen zusammensetzt (beispielsweise Predigt in der Kirche, „Wort zum Sonntag“). Die Autoren haben unter anderem mit Vertretern aus der Theologie, der Kommunikations- und Geschichtswissenschaft sowie aus der Kirchenleitung über die heutige kirchliche Sprache geredet.  –  Eine gute Ergänzung ist das Glossar (Wörterbuch vom guten Leben) – beispielsweise mit K wie Kuschelkirche („Nein, eine solche will man nicht – lieber eine Kirche, die Rufe hört oder Signale sendet“) oder S wie Stolpersteine, „das ist etwas, was die Kirche sein will, jedenfalls die aufgeklärte, politisch mutige.“

 


 




 


 
 
Buch Majzlic Mut zum Protest  

GEWINNSPIEL
BUCH Mut zum Protest. Erfahrungen von DDR-Zeitzeugen“ von Aleksandra Majzlic (zu Klampen Verlag, www.zuklampen.de) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 4. Juli 2020 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

Zeitzeugen erzählen von ihrer einstigen Rebellion gegen das DDR-Unrechtsregime und ihrem unermüdlichen Einsatz für die Aufarbeitung der Diktatur.


Bereits lange vor dem Mauerfall opponierten DDR-Bürger gegen die Willkür und Gewalt in ihrem Staat. Aleksandra Majzlic hat einige dieser Zeitzeugen interviewt bzw. porträtiert. Ihre Schilderungen zeugen von der Möglichkeit und vom Mut des Einzelnen, sich gegen Anpassung und Willfährigkeit zu entscheiden und Widerstand zu leisten. Die Protagonisten berichten, wie sie für ihre Überzeugungen einstanden und was sie erreicht haben. Und sie enthüllen erschütternde Details eines grausamen Überwachungs- und Unterdrückungssystems.
Die Porträtierten stehen beispielhaft für jene, die 1989 den politischen Wandel im Osten Deutschlands durchgesetzt haben. In den persönlichen Erfahrungen und Reflexionen dieser Menschen wird die DDR-Geschichte und deren Aufarbeitung konkret. Mit seinem ehemaligen Stasivernehmer, DDR-Juristen und Spitzeln setzte sich Gilbert Furian auseinander. Monika Lembke erzählt in Schulen von ihrem Kampf für ihre Ausreise. Über sein Leben als Homosexueller in der DDR und seine gescheiterte Flucht berichtete Mario Röllig in den USA und in Russland. Und die Berlinerin Katrin Behr unterstützt Menschen, die in der DDR zwangsadoptiert wurden – wie sie selbst.
„Ich finde es wichtig, dass Aleksandra Majzlic bekannte, aber vor allem auch weniger bekannte mutige Menschen in diesem Buch präsentiert. Diese Menschen boten den Oberen in der DDR die Stirn und beteiligen sich heute an der Aufarbeitung, indem sie schildern, wie die DDR wirklich war und wozu ihre Diener fähig waren", so Katrin Sass im Vorwort.

 

 

 

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Katrin Sass

INTERVIEW mit Katrin Sass





„Ich habe keine Angst,
in Fettnäpfchen zu treten“


Warum sie in der DDR von adidas-Klamotten lieber die Finger ließ, wie sie nun in die „Schublade von Klaus Kinski“ geriet und worauf sie am Set keine Lust mehr hat, das verrät die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin („Good Bye Lenin!, „Weissensee“) im Gespräch.

 Interview: Aleksandra Majzlic 

 

Im zweiten Teil lesen Sie, wozu Katrin Sass 1989 der Mut fehlte, was sie heute „gruselig“ findet und was nach ihrem Ausraster in der TV-Sendung von Markus Lanz passierte. Zudem erfahren Sie, warum das Konzert von Katrin Sass in der Berliner Bar jeder Vernunft „supermegaspitzenklasse“ war. >>>




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Bonnie Tyler

INTERVIEW mit Bonnie Tyler

 

„Meine Stimme ist viel kräftiger, als sie es jemals war“



Interview: Aleksandra Majzlic



Ihr 50. Bühnenjubiläum 2019 feierte Bonnie Tyler („Total Eclipse Of The Heart“) mit einer Tour sowie mit ihrer CD „Between The Earth And The Stars“. Im Gespräch erzählt sie, wer sie inspirierte, mit wem sie gerne ein Duett singen würde und welches das glücklichste Ereignis ihres Lebens war.

ML: Sie sind mit Opernarien im Ohr aufgewachsen. Wie war das für Sie? 
Bonnie Tyler: Fantastisch, meine Mutter liebte Opern sehr, und sie hatte eine so wunderbare Stimme. Sie wäre viel zu schüchtern gewesen, um auf einer Bühne zu stehen, aber sie sang immer Arien, während sie die Hausarbeit machte. Und Leute standen immer vor unserem Haus und hörten ihr dabei zu. 

ML: Haben sich alle Ihre Träume bereits erfüllt? 
Bonnie Tyler: Ich denke schon. Als ich ein Mädchen war, habe ich mir alles Mögliche gewünscht, wenn ich eine Münze in einen Brunnen geworfen habe.

ML: Sind Sie abergläubisch?
Bonnie Tyler: Ja, ein wenig schon. Mir wurde als Kind immer gesagt, wenn eine schwarze Katze vor Deinen Augen vorüberläuft, bringt das Glück.

ML: Gab es einen Augenblick in Ihrem Leben, der alles veränderte? 
Bonnie Tyler: Ich hatte sehr viel Glück in den Siebzigern, als ich dem Talentscout Roger Bell aus London auffiel. Zu dieser Zeit hatte ich bereits sieben Jahre lang in einem Club in Swansea gesungen. Er kam dorthin, um sich einen Sänger anzuhören. Auf dem Weg ins Obergeschoss zum Auftritt des Sängers kam er an meiner Bühne vorbei und hörte mich singen. Er flog zurück nach London und erzählte einem Songwriter von mir und dann wurde ich nach London eingeladen, um ein paar Demobänder aufzunehmen. Das war das glücklichste Ereignis meines Lebens.

ML: Sie haben „The Best“ zwei Jahre früher aufgenommen als Tina Turner … 
Bonnie Tyler: Ja, das stimmt. Aber ich muss sagen, die Version von Tina Turner ist viel besser als meine. Sie ist eine großartige Sängerin, die mich inspirierte und die ich auch schon mehrmals traf.

ML: Ab März 2019 läuft ein Musical über Tina Turner in Hamburg. Was würden Sie von einem Musical über Bonny Tyler halten?
Bonnie Tyler: Ich glaube nicht, dass es das geben wird. Aber wow, das wäre natürlich schon was! Das wäre sicherlich ein Spaß. (lacht) Übrigens wurde mir angeboten, dass ich eine Autobiografie schreiben soll, aber daran habe ich überhaupt kein Interesse.

ML: Wie beurteilen Sie Ihre bisherige Karriere?
Bonnie Tyler: Sie war von Höhen und Tiefen geprägt. Aber das hat mich nie davon abgehalten zu arbeiten. Als ich nicht in den Charts vertreten war, hat mich das nicht gestört.
Ich startete nicht im Musikbusiness, um berühmt zu werden, sondern einfach um eine Rocksängerin zu sein. Und ich werde mich nicht zur Ruhe setzen, ich werde Shows machen, bis ich nicht mehr singen kann. Vor jeder Show telefoniere ich mit meinem Stimmtrainer. Meine Stimme ist viel kräftiger als sie es jemals war. Ich liebe, was ich tue – das ist mein Erfolgsgeheimnis. Ich müsste nicht arbeiten, aber ich mache es, weil ich es so liebe. Und ich habe das Glück, einige der größten Evergreens zu haben. Ich werde nie müde „Total Eclipse Of The Heart“, „It's A Heartache“ und „Holding Out For A Hero“ zu singen. In den Siebzigern und Achtzigern habe ich jeden Tag 36.000 Tonträger verkauft, manchmal waren es sogar mehr als 50.000, an einem Tag verkaufte ich allein 52.000 Tonträger von „Total Eclipse Of The Heart“, das war wirklich unglaublich.

ML: Was macht Ihrer Meinung nach einen Song erfolgreich? 
Bonnie Tyler:
Wenn ich singe, versuche ich das Gefühl, das in den Worten steckt zu transportieren. Ich denke, „Between The Earth And The Stars“ ist das beste Album, das ich je gemacht habe. Es sind nur neue Songs darauf – und die hauen einen einfach um. 

ML: Auf Ihrem 17. Studioalbum „Between The Earth And The Stars“ präsentieren Sie drei Duette: mit Francis Rossi von Status Quo („Someone's Rockin' Your Heart“), Rod Stewart („Battle Of The Sexes“) und Cliff Richard („Taking Control“). Gibt es weitere Duett-Wunschpartner?
Bonnie Tyler: Bryan Adams und Tom Jones.

ML: Mögen Sie es, wenn Sie von Fans angesprochen werden?
Bonnie Tyler:
Sagen wir mal so: Es stört mich nicht. Aber wenn ich beispielsweise im Restaurant sitze, den Mund voll habe und dann Leute fragen „Können wir ein Selfie machen?“, dann erwidere ich schon: „Könnt Ihr vielleicht warten, bis ich mit dem Essen fertig bin?“ (lacht)

ML: Würden Sie sich als eitel bezeichnen?
Bonnie Tyler: Oh ja, das bin ich wahrscheinlich. Meine Mutter war sehr hübsch ohne Make-up. Aber ich gehe nie ungeschminkt auf die Straße. Das war auch schon so, bevor ich bekannt wurde. Ich versuche einfach so gut wie möglich auszusehen. Und das Schminken gehört einfach zu meinem Start in den Tag: Ich dusche, ziehe mich an, trage Make-up auf – und dann bin ich „ready for the World“.

 

 

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Michael Sadler

INTERVIEW mit Michael Sadler von Saga




„In der Musikbranche geht es nur noch um Geld und Ruhm “



Interview: Aleksandra Majzlic



Im Gespräch erzählt er, wie er einst einen Fan in einem Plattenladen verfolgte, wie es ihm mit musikalischen Mitteln gelang, einen Mann aus dem Koma zu holen, und welche Folgen die fehlende „Menschlichkeit“ im Musikbusiness nach sich zieht.

Im zweiten Teil lesen Sie, welcher der schrecklichste Moment in seinem Leben war, was er über Kids in Talentshows denkt und was Ruhm für ihn bedeutet. >>>

 

 

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Hannes Jaenicke

INTERVIEW mit Hannes Jaenicke



„Auf meiner Facebook-Seite wird gelegentlich gehetzt, aber das ist völlig okay“


„Wir sind das einzige Land der Welt, in dem Gutmensch ein Schimpfwort ist“, sagt der als Gutmensch titulierte Schauspieler und Umweltaktivist im Gespräch. Zudem verrät er, von wem er Hass-Post bekam, welche „unfassbar feigen Menschen“ sich nicht vor seine Kamera wagten und wer anfällig ist für die „Nörgel- und Kritiksucht“. 


Interview: Aleksandra Majzlic

 

 

  

Hannes Jaenicke fordert im Interview ein Wildtierverbot im Zirkus, spricht über die letzte Hoffnung auf Nachkommen für die letzten drei Vertreter des Nördlichen Breitmaul-Nashorns und kündigt seine nächste Doku an, in der es um den „Schweinkram“ hierzulande geht. >>>

 

 

 

 

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Bille August

INTERVIEW mit Bille August

 


„Das Leben ist fast ein Wunder“


Ob er Angst vor dem Sterben hat und an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt und welchen Schmerz ihm einst sein Vater zufügte, das erzählt der angesehene Regisseur („Silent Heart – Mein Leben gehört mir“) im Gespräch.

 

Interview: Aleksandra Majzlic

 

Im zweiten Teil erfahren Sie, inwiefern Bille August ein „reicher Mann“ ist, welche Belohnung er sich nach der Arbeit am Set wünscht und welche Filme er sich privat niemals anschaut. >>>