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Berliner Mauer

GEWINNSPIEL
BUCH „Die geteilte Stadt – Berliner Mauer. Fakten, Zeitzeugen, Spurensuche, Fotos“ von Christian Bahr (Jaron Verlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 13. Oktober 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

 



Bestens aufbereitet liefert dieses Buch jede Menge Wissenswertes über die Berliner Mauer – angefangen mit dem Mauerbau am 13. August 1961 bis zum Mauerfall am 9. November 1989.  Der Journalist Christian Bahr präsentiert einen geschichtlichen Überblick und wichtige Orte wie beispielsweise das Mauermuseum-Haus am Checkpoint Charlie, die Gedenkstätte Berliner Mauer und das DDR Museum.
Die Mauertouren führen die Leser unter anderem an ein sehr langes Stück Mauer in der Niederkirchnerstraße oder zum Original-Wachturm in der Erna-Berger-Straße; nützlich sind dabei die Infokästen mit Adressen, Internetadressen und Öffnungszeiten.
Besonders eindrücklich sind die Zeitzeugen-Aussagen: „Auch jetzt, als die Stadt endgültig in zwei Hälften zerschnitten wurde, dachte niemand an eine Teilung, die fast drei Jahrzehnte dauern würde. Keiner ahnte am 13. August, wie schmerzhaft die Wirklichkeit sein würde“, erinnert sich Miriam Flotow. Und Joachim Rudolph erzählt von seiner eigenen Flucht im September 1961 – durch einen Bach von Ost- nach Westberlin. Fast ein Jahr später half er 29 Menschen zur Flucht aus Ost-Berlin, durch einen Tunnel unterhalb der Bernauer Straße. „In solchen Momenten schaltet man sein Denken, seine Ängste aus.“

Ebenso dabei: berühmte Politiker-Zitate, darunter Walter Ulbrichts „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ (15. Juni 1961, bei einer Pressekonferenz), John F. Kennedys „Ich bin ein Berliner“ (1963 vor dem Rathaus Schöneberg) und Ronald Reagans „Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder!“ (1987 vor dem Brandenburger Tor). Glücklicherweise irrte sich Erich Honecker gewaltig, als er 19. Januar 1989 über die Mauer sagte: „Sie wird in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe noch nicht beseitigt sind.“ A.M.
Zehn Lagepläne, eine Übersichtskarte, historische Fotos; Preis: 10 Euro.



 


Voll der Osten
GEWINNSPIEL
BUCH „Voll der Osten. Leben in der DDR“ von Harald Hauswald und Stefan Wolle (Jaron Verlag)  zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 13. Oktober 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

Ein mit allerlei Krimskrams vollgestopfter Trabant im Sperrmüllcontainer (Wendezeit), ein Schild „Wir sind umgezogen! Nach gegenüber“ an einer verschlossenen Ladentür (1983) sowie ein tanzendes, von Freunden angefeuertes Paar auf einer Tischtennisplatte (1983) – das sind einprägsame Alltagsmomente, einfangen vom Fotografen Harald Hauswald. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes ist einer der bedeutendsten Fotochronisten der späten DDR.
Spielende Kinder, verliebte Paare, Demonstranten, Punker, Rocker, NVA-Soldaten, Honecker und Bärbel Bohley zeigt der Band mit den Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Die abgedruckten QR-Codes verlinken zu Videointerviews im Internet, in denen Harald Hauswald über die Entstehung einzelner Fotos berichtet.
Der Historiker und zu den besten Kennern der DDR-Geschichte zählende Stefan Wolle hat 108 der beeindruckendsten Bilder ausgewählt und mit seinen Begleittexten versehen: Besonders berührend ist eine Aufnahme, die eine alte, gebückte Frau zeigt, die über Bahngleise geht. Stefan Wolle beschreibt dazu die „sozialistische Bilderwelt“ mit fröhlichen jungen Menschen: „Werden alte Leute abgebildet, sind es meist führende Persönlichkeiten oder Helden vergangener Kämpfe.“ Er berichtet von der Einsamkeit der alten Menschen und ihrer „erbärmlichen Rente“. Und in der DDR gab es keine altersgerechten Wohnungen, die Pflegedienste waren meist schlecht und die Aussicht auf ein Leben im Altersheim ängstigte viele Menschen. A.M.
Ein Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und OSTKREUZ Agentur der Fotografen, mit englischer Übersetzung zu den deutschen Texten. Preis: 12 Euro.

 

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Atheismus
GEWINNSPIEL
BUCH „Atheismus adieu. Warum das, was ist, nicht alles ist“ von Ralf Frisch (Claudius Verlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 13. Oktober 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

„Atheismus adieu“ kann als Leitfaden für all diejenigen gelten, die sich einer wachsenden Feindseligkeit gegenüber Religion und insbesondere dem Christentum ausgesetzt fühlen. Es ist ein erhellendes, auf subjektiven Sichtweisen basierendes Buch über die großen Fragen, die die Menschheit seit Urzeiten umtreiben. Beruhigend für die Leser ist dabei: Sie brauchen keine theologische oder philosophische Vorbildung, um die Antworten von Ralf Frisch auf die letzten Fragen verstehen zu können und selbstständig ins philosophische und theologische Nachdenken über die letzten Dinge zu geraten.
Ralf Frisch, Professor für Systematische Theologie und Philosophie an der Evangelischen  Hochschule Nürnberg, hat zehn Fragen ausgewählt, deren Beantwortung eine Art Gebrauchsanweisung für das eigene Leben darstellt: Warum ist etwas und nicht nichts? Gibt es Gott? Was ist der Mensch? Sind wir nur Körper oder auch Seele und Geist? Ist unser Wille frei? Was ist gut? Woher kommt das Böse und was wird aus ihm? Ist der Tod das Ende? Was ist Wahrheit? Und schließlich: Was ist der Sinn des Lebens?
Der Sinn des Daseins ist das Dasein, schreibt Ralf Frisch: „Dieser Sinn stellt sich in unverschleierter und ungetrübter Form vor allem dann ein, wenn uns das Glück findet.“ Es lässt uns zum Augenblick sagen: „Verweile doch, du bist so schön!“ (aus Goethes „Faust“).

 


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Klassik am Odeonsplatz

BERICHT
KONZERT



Romantischer Nachtgesang



Beim diesjährigen Open-Air-Konzert Klassik am Odeonsplatz verzauberte der Tenor Juan Diego Floréz das Publikum mit seiner Bildnisarie aus der „Zauberflöte“. Und Hauptsponsor Mercedes-Benz begeisterte zwei Kundinnen mit einem speziellen Autokonzert.

Immerhin hatte der Wettergott so viel Anstand, seinen heftigen Gewitterguss schon am frühen Abend zu schicken. Keine Wolke stört also das makellose Blau des Himmels über dem Odeonsplatz. Passend dazu ist die Feldherrnhalle royalblau illuminiert, als Juan Diego Flórez sein „Nessun dorma“ aus „Turandot“ von Puccini schmettert. Die Besucher verharren wie gebannt ob derartigem Gefühlsüberschwang auf ihren Sitzen oder nähern sich der Bühne, um einen besseren Blick auf den das Publikum charmierenden Peruaner zu erhaschen.
Die Zugabe ist der Höhepunkt im ersten Teil des Konzertes mit der Ouvertüre aus Mozarts „Le nozze di Figaro“, der Tamino-Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ aus „Die Zauberflöte“, der Arie von Gaetano Donizetti „Fra poco a me ricovero“ aus „Lucia di Lammermoor“, der Ouvertüre „Le Carneval Romain“ op. 9 von Hector Berlioz, „Pourquoi me reveiller“ („Werther“), „Ah, fuyez douce image“ aus Massenets „Manon“, Verdis Ouvertüre zu „La forza del destino“ und die Arie „La mia letizia“ aus „I Lombardi“.
Diverse Seufzer sind im Publikum mit hoher Pärchen-Dichte zu hören, als Juan Diego Flórez das zärtliche „Che gelida manina“ aus Puccinis „La bohème“ singt. Der vielfach ausgezeichnete Flórez ersetzte den Geiger David Garrett, der krankheitsbedingt nicht auftreten konnte. Nach der Pause spielten die Münchner Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Valery Gergiev Nikolaj Rimskij-Korsakows „Scheherazade“ op. 35.
Das Konzert aus ganz besonderer Perspektive genossen zwei Mercedes-Benz-Kundinnen in einem schicken Mercedes-Schlitten – auf einer kleinen Bühne vis-à-vis der Feldherrnhalle. Der alleinige Hauptsponsor des Münchner Klassik-Highlights lud Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in den Mercedes me Store am Odeonsplatz ein – darunter Joseph Vilsmaier, Edmund Stoiber mit Gattin sowie Kindern nebst Ehegatten, Regine Sixt, Uschi Glas und Leslie Mandoki. A.M.

 

 

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Schuldt

ANKÜNDIGUNG
KONZERTE





Fröhlichkeit mit einem Hauch von Melancholie



Das Münchener Kammerorchester und sein Chefdirigent Clemens Schuldt haben sich auf eine zweite dreijährige Vertragslaufzeit bis zum Ende der Saison 2021/22 verständigt. „Vorwiegend heiter“ – so lautet die Vorhersage für die Saison 2018/2019 mit einer Reihe von Erst- und Uraufführungen.

Auf ausdrücklichen Wunsch des Münchener Kammerorchesters bleibt Clemens Schuldt auch über 2019 hinaus Chefdirigent – bis zum Ende der Saison 2021/22. Nach zwei gemeinsamen Spielzeiten wurde der Vertrag vorzeitig verlängert. Mit dem Orchester spüre er „auf außerordentliche Weise eine Verbundenheit“, schwärmte Clemens Schuldt bei der Pressekonferenz. Gegenseitig inspiriere man sich zu Höchstleistungen. „Schon bei der jeweils ersten Probe treffen wir uns auf einem Level.“
In der Saison mit dem Titel „Vorwiegend heiter“ gehe es nicht nur um „die lichten Momente der Musik und das Humorvolle“, betonte Schuldt: „Wir wollen auch die tragische Seite mitschwingen lassen.“ So schwärmt der erste Satz von Robert Schumanns „Frühlingssymphonie“ noch unbeschwert vom Frühling, während der zweite Satz „wie ein Lächeln mit Tränen in den Augen ist“, so Schuldt (8. Abonnementkonzert, 27. Juni 2019; Prinzregententheater).
Zu entdecken sind zudem unterschiedlich heitere, humoristische, lichte oder auch verzweifelt-komische Werke wie Bohuslav Martinůs Sinfonietta „La Jolla“ (1. Abokonzert, 11. Oktober 2018), John Cages „The Seasons“ (8. Abokonzert, 27. Juni 2019) sowie Hanns Eislers „Kleine Sinfonie“ und das „1. Klavierkonzert“ von Schostakowitsch (5. Abokonzert, 21. Februar 2019).
„Schostako – was?“ lautet der Titel des Familienkonzerts, das in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtheater Schauburg stattfindet (10. Februar 2019). Die Jugendlichen sind bei dem MKO-Proben dabei und können mitbestimmen, was am Ende auf der Bühne passiert. Auf dem Programm steht zudem ein zweijähriges Projekt mit der Grundschule an der Flurstraße – die Musiker kommen in den Schulunterricht, die Schüler zu den Orchesterproben etc. 
Das „starre“ Muster „immer nach der Pause kommt ein Klassiker“ wolle man in der kommenden Saison „aufbrechen“, verkündete Schuldt. Alle fünf Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven werden beim 7. Abonnementkonzert geboten – an einem Samstagabend (4. Mai 2019, ab 18 Uhr; Klavier: Alexander Lonquich).
Eine Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie gibt es mit der Produktion von Mozarts „Così fan tutte“ unter der Leitung von Schuldt (Premiere: Ende November 2018).
Und am 11. April 2019 findet das Münchener Aids-Konzert zum dreizehnten Mal statt – mit den Solisten Dorothea Röschmann, Kian Soltani, Lucas und Arthur Jussen sowie Elisabeth Leonskaja. Das diesjährige Aids-Konzert bescherte dem MKO Rekordeinnahmen sowie sehr positive Rückmeldungen vom Publikum. Und eine „leicht steigende Tendenz“ bei den Abo-Zahlen konnte MKO-Geschäftsführer Florian Ganslmeier vermelden: „Wir sind zuversichtlich, dass sich dieser Trend fortsetzt.“Aleksandra Majzlic
www.m-k-o.eu

 

 

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Koepplinger ANKÜNDIGUNG
THEATER



„Theater ist der schönste und freieste Ort der Welt“



Wie ein magischer Magnet zieht das Gärtnerplatztheater die Besucher an: 97,98 Prozent, so die Gesamtauslastung für die laufende Saison. In der Spielzeit 2018/2019 wartet das Team um Staatsintendant Josef E. Köpplinger unter anderem mit der Revueoperette „Drei Männer im Schnee“ sowie mit dem „Momo“-Musiktheater auf.  

Die Zahl 97,98 Prozent muss Josef E. Köpplinger gleich zwei Mal sagen und der Stolz auf die Gesamtauslastung der laufenden Saison (Stand: 24. April 2018) ist ihm deutlich anzusehen. Zudem wurden auch noch alle Abos verkauft und das Publikum „stürmte“ beispielsweise die „Opern auf Bayrisch“. „Ich weiß nicht, wie lange die Neugier auf unser Haus anhält. Aber wenn wir demnächst bei der Auslastung eine 8 vor dem Komma haben, sind wir glücklich“, so Köpplinger bei der Pressekonferenz.
Der Staatsintendant will den Menschen, die bisher sein Haus noch nicht betreten haben „die Schwellenangst nehmen“, wie er sagte: „Ich arbeite daran, dass das Theater selbstverständlich wird. Theater ist der schönste und freieste Ort der Welt.“ Vor den Journalisten plädierte Köpplinger für die „Freiheit des Glaubens“ und verdeutlichte: „Glauben ist Privatsache und wir stehen für eine offene Gesellschaft. Kultur und Kunst sind frei, dieses Haus ist nicht der Ort ein Kreuz aufzuhängen.“
Das Gärtnerplatztheater eröffnet die kommende Spielzeit am 11. Oktober 2018 mit der Oper „Dantons Tod“ zum 100. Geburtstag des österreichischen Komponisten Gottfried von Einem, in der Inszenierung von Günter Krämer und unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall.
Michael Endes Märchenklassiker „Momo“ bringen Komponist Wilfried Hiller und Textdichter Wolfgang Adenberg als Musiktheater in 18 Bildern auf die Bühne (Uraufführung: 16. Dezember 2018). Es ist ein Auftragswerk des Gärtnerplatztheaters – ebenso wie „Drei Männer im Schnee“ (Uraufführung. 31. Januar 2019). Der Chansonnier und Musikkabarettist Thomas Pigor verwandelt Erich Kästners satirischen Erfolgsroman in eine bunte und skurril-spritzige Revueoperette – mit den besten Kästner-Sprüchen, Ufa-Schlagern und Jodlern. Regie führt Köpplinger, der betonte: „Wir wollen die Operette salonfähig erhalten. Das ist eine große Kunst und eine große Herausforderung.“ Aleksandra Majzlic

Außerdem: Für die choreografische Uraufführung von „Romeo und Julia“ mit der Musik von Sergej Prokofjew konnte die Choreografin Erna Ómarsdóttir gewonnen werden (22. November 2018). Mit „L'Heure Espagnole“ will das Gärtnerplatztheater den Einakter wiederbeleben (Premiere: 28. April 2019). Das Haus präsentiert unter anderem die Oper „La Bohème“ (Premiere: 28. März 2019), das Expeditionsballett „Atlantis“ (Uraufführung: 7. Juni 2019), die Produktion der Gärtnerplatz Jugend „Frida Kahlo“ (Premiere: 3. Juli 2019) sowie die „Wiener Comedian Harmonists“ mit ihrem Mix aus Berliner Witz und Wiener Charme (21. Dezember 2018).
www.gaertnerplatztheater.de

 

 

Kusej ANKÜNDIGUNG
THEATER



 

„Feier des Spiels“



Das Spiel als zentrales Thema wählte Martin Kušej für seine letzte Spielzeit am Residenztheater (2018/2019). In der laufenden Spielzeit erreichte der Intendant mit seinem Team die höchste Abonnentenzahl, die es bisher am Resi gab.

Von lähmender Abschiedsstimmung ist im Residenztheater nichts zu spüren – ganz im Gegenteil. Martin Kušej arbeitet mit „Volldampf“ an einer „spannenden Spielzeit“, wie er bei der Pressekonferenz verkündete. Für 2018/2019 versprach er eine „Feier des Spiels“. „Spielen ist ein politischer Akt“, so der Intendant: „Wer auf einer Bühne spielt, verlässt seine angestammte Position, bleibt nicht ausschließlich er oder sie selbst, ist immer ein bisschen außer sich. Dieses Außersich-Sein ist die Bedingung menschlicher Freiheit.“
Das Resi wartet mit „Spiel im Spiel“-Stücken auf – beginnend mit der Premiere am 27. September 2018 von „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“ von Peter Weiss (Regie: Tina Lanik) sowie Martin Kušejs Inszenierung von Michael Frayns „Der nackte Wahnsinn“ (Premiere: 19. Oktober 2018). Weiter geht es mit Becketts „Endspiel“ (Regie: Anne Lenk; Premiere: 16. November 2018), „Der Spieler“ von Dostojewskij (Regie: Andreas Kriegenburg; Premiere: 14. Dezember 2018) und Tschechows „Die Möwe“ (Regie: Alvis Hermanis; Premiere: 19. Januar 2019, Cuvilliéstheater).
Robert Borgmann zählt zu den Regisseuren, die erstmals am Resi arbeiten. Anhand von Kleists Novelle „Die Verlobung in St. Domingo“ setzt er sich mit der Verknüpfung von Rassismus und Kapitalismus auseinander (Premiere: 29. September 2018, Cuvilliéstheater).
Mit der höchsten Abonnentenzahl, die am Resi seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht wurde, wartet das Team in der laufenden Spielzeit auf: 12 339; die Auslastung liegt bei 81,2 Prozent (Stand: 30. April 2018).
Seit 2011 leitet Martin Kušej die Geschicke des Residenztheaters. Zur Spielzeit 2019/2020 wechselt der gebürtige Kärntner ans Wiener Burgtheater. „Nach acht Jahren ist der Kurvenhöhepunkt erreicht“, sagte er: „Man soll aufhören, wenn es am besten ist.“ Die Nachfolge tritt der Baseler Theaterintendant Andreas Beck an. „Er ist jemand, den ich sehr schätze und von dem ich weiß, dass er das gut weiterführen wird“, so Kušej. Was seine eigene Zukunft an der Burg angeht prophezeite er: „Ich werde meinen Mund nicht halten, aber das Augenmerk auf die künstlerische Arbeit legen, die mich mehr interessiert als politische Agitation.“ Aleksandra Majzlic
www.residenztheater.de


 
 
Michael Sadler  

INTERVIEW mit Michael Sadler von Saga






„In der Musikbranche geht es nur noch um Geld und Ruhm “



Interview: Aleksandra Majzlic





Ein sagenhaft emotionales Hammerjahr war 2017 für alle Saga-Getreuen: Frontman Michael Sadler verkündete, dass er und seine „Brüder“ beschlossen haben, sich nach Ende der ausverkauften Tour 2017 zu trennen. Nun heilt Michael Sadler wunde Fan-Seelen mit Balsam: Bei der Rock Meets Classic Tour 2018 wartete der Saga-Sänger unter anderem mit den Hits „Wind Him Up“ und „On The Loose“ auf.
Im Gespräch erzählt er, wie er einst einen Fan in einem Plattenladen verfolgte, wie es ihm mit musikalischen Mitteln gelang, einen Mann aus dem Koma zu holen, und welche Folgen die fehlende „Menschlichkeit“ im Musikbusiness nach sich zieht.

Im zweiten Teil lesen Sie, welcher der schrecklichste Moment in seinem Leben war, was er über Kids in Talentshows denkt und was Ruhm für ihn bedeutet. >>>

 

 

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Supertramp

BERICHT
KONZERT



Britische Weißwurst-Fraktion

Von Aleksandra Majzlic


Bei Rock Meets Classic 2018 in der Münchner Olympiahalle befeuern Status-Quo-Frontmann Francis Rossi, Saga-Sänger Michael Sadler, John Helliwell und Jesse Siebenberg von Supertramp sowie diverse Mitstreiter die Energie der Fans. Francis Rossi zeigt, dass er auf Fitness abfährt und John Helliwell bekennt seine Vorliebe für Kräftig-Deftiges am Morgen. 

Hier lesen Sie den Konzert-Bericht. >>>

 

 

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Staatsfeind INTERVIEW mit Henning Baum zu
„Der Staatsfeind“




„Gefühle spielt man nicht, die stellen sich ein“


Nervenkitzel mit emotionaler Höchstdosis, bildgewaltig und mit einer ordentlichen Portion Action  in Szene gesetzt: Bei einem Einsatz in München ist Polizist Robert Anger (Henning Baum) zur Stelle, als die Polizistin Victoria und Ehefrau seines besten Freundes erschossen wird. Robert hat den Täter gesehen und wird als Zeuge vernommen. Doch plötzlich werden Beweismittel vertauscht: Robert wird zum Hauptverdächtigen und meistgesuchten Verbrecher Deutschlands. Der Gejagte muss untertauchen. Victorias Ehemann Miki (Max von Thun) zweifelt an Roberts Unschuld. Doch Rebecca (Franziska Weisz) hält bedingungslos zu ihrem Mann Robert. Als sie ein Video bekommt, das ihn entlastet, bringt sie sich selbst in Gefahr. Denn der Militärische Abschirmdienst will verhindern, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt (SAT.1-Event-Zweiteiler, ausgestrahlt im Mai 2018; ab 30. Mai 2018 auf DVD erhältlich).


Interview: Aleksandra Majzlic

ML: Welche Szenen haben Ihnen beim Dreh mehr Spaß gemacht: die emotionalen oder die actiongeladenen?
Henning Baum: Actionszenen machen mir viel mehr Spaß und sind eine Herausforderung für mich. Ich habe keine Lust, Rollen zu spielen, die nur Text transportieren.

ML: Sind die emotionalen Szenen schwieriger zu spielen?
Henning Baum: Ja, viel schwieriger. Denn Gefühle spielt man nicht, die stellen sich ein. Darauf hoffe ich, sicher sein kann ich mir da nicht. 

ML: Im Film sind Robert und Miki seit dreißig Jahren miteinander befreundet. Haben Sie auch einen besten Freund?
Henning Baum: Ja, noch aus der Schulzeit, wir sehen uns regelmäßig.

ML: Der Thriller setzt neben Action sehr stark auf Emotionen. Finden Sie, dass es anderen TV-Thrillern an Emotionen fehlt?
Henning Baum: Ich weiß nicht, ich bin gar nicht so ein großer Kenner der Fernsehlandschaft, das muss ich gestehen. Ich weiß nur, was mir bei diesem Film wichtig ist: Er ist nicht nur ein Thriller, sondern auch ein Liebesfilm. Das macht ihn für mich so reizvoll.

ML: Was macht für Sie generell ein gutes Drehbuch aus?
Henning Baum: Die Geschichte muss stimmig und spannend sein und ein Tempo entwickeln. Und die Figuren müssen Charakter haben. Wenn ich das Drehbuch lese, muss bei mir gleich ein innerer Film abgehen, da muss ich mich schon im Film sehen. So ging es mir bei „Der Staatsfeind“. Und für diesen Film war München genau der richtige Drehort. München ist mir wohlvertraut. Ich habe hier auch schon gewohnt.

ML: Würden Sie gerne wieder in München leben?
Henning Baum: Im Augenblick nicht, ist ja auch alles sehr teuer in München. Die spinnen ja mit den Preisen.

 

 

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Hannes Jaenicke

INTERVIEW mit Hannes Jaenicke



„Auf meiner Facebook-Seite wird gelegentlich gehetzt, aber das ist völlig okay“


„Wir sind das einzige Land der Welt, in dem Gutmensch ein Schimpfwort ist“, sagt der als Gutmensch titulierte Schauspieler und Umweltaktivist im Gespräch. Zudem verrät er, von wem er Hass-Post bekam, welche „unfassbar feigen Menschen“ sich nicht vor seine Kamera wagten und wer anfällig ist für die „Nörgel- und Kritiksucht“. 

 

 

 Interview: Aleksandra Majzlic 



Hannes Jaenicke fordert im Interview ein Wildtierverbot im Zirkus, spricht über die letzte Hoffnung auf Nachkommen für die letzten drei Vertreter des Nördlichen Breitmaul-Nashorns und kündigt seine nächste Doku an, in der es um den „Schweinkram“ hierzulande geht. >>>

 

 

 

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Bille August

INTERVIEW mit Bille August

 

 



„Das Leben ist fast ein Wunder“


Ob er Angst vor dem Sterben hat und an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt und welchen Schmerz ihm einst sein Vater zufügte, das erzählt der angesehene Regisseur („Silent Heart – Mein Leben gehört mir“) im Gespräch.

 

Interview: Aleksandra Majzlic

 

Im zweiten Teil erfahren Sie, inwiefern Bille August ein „reicher Mann“ ist, welche Belohnung er sich nach der Arbeit am Set wünscht und welche Filme er sich privat niemals anschaut. >>>

 

 

 

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Katrin Sass

INTERVIEW mit Katrin Sass





„Ich habe keine Angst,
in Fettnäpfchen zu treten“


Warum sie in der DDR von adidas-Klamotten lieber die Finger ließ, wie sie nun in die „Schublade von Klaus Kinski“ geriet und worauf sie am Set keine Lust mehr hat, das verrät die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin („Good Bye Lenin!, „Weissensee“) im Gespräch.

 Interview: Aleksandra Majzlic 

 

Im zweiten Teil lesen Sie, wozu Katrin Sass 1989 der Mut fehlte, was sie heute „gruselig“ findet und was nach ihrem Ausraster in der TV-Sendung von Markus Lanz passierte. Zudem erfahren Sie, warum das Konzert von Katrin Sass in der Berliner Bar jeder Vernunft 2015 „supermegaspitzenklasse“ war. >>>