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Florez

ANKÜNDIGUNG
KONZERTE
Klassik am Odeonsplatz 2018
13. und 14. Juli 2018
Beim Klassik-Open-Air am 14. Juli 2018 präsentieren sich die Münchner Philharmoniker zusammen mit dem Startenor Juan Diego Flórez an der Münchner Feldherrnhalle.

 



Juan Diego Flórez ersetzt den Geiger David Garrett, der krankheitsbedingt nicht bei Klassik am Odeonsplatz auftreten kann. Flórez gilt als einer der führenden Tenöre unserer Zeit und gastiert regelmäßig an allen renommierten Opernhäusern. Bekannt ist er vor allem für seine makellose Höhe und seine geradezu atemberaubende Leichtigkeit.
Das Publikum darf sich auf bekannte Arien aus deutschen, italienischen und französischen Opern freuen. Eröffnen wird den Abend die Ouvertüre aus „Le nozze di Figaro“ von W. A. Mozart, gefolgt von wohl einer der schwersten Tenorarien des lyrischen Faches – der Bildnisarie aus „Die Zauberflöte“. Nach der Arie von Gaetano Donizetti „Fra poco a me ricovero“ aus „Lucia di Lammermoor“ gibt es einen Abstecher ins französische Fach mit der Ouvertüre „Le Carneval Romain“ op. 9 von Hector Berlioz und „Pourquoi me reveiller“ aus „Werther“ sowie „Ah, fuyez douce image“ aus „Manon“ von Jules Massenet. Giuseppe Verdis Ouvertüre zu „La forza del destino“ und die Arie „La mia letizia“ aus „I Lombardi“ sowie „Che gelida manina“ aus Giacomo Puccinis „La bohème“ schließen den ersten Teil des Konzertabends ab. Die Münchner Philharmoniker spielen nach der Pause unter ihrem Chefdirigenten Valery Gergiev Nikolaj Rimskij-Korsakows „Scheherazade“ op. 35. Für das Konzert sind noch Restkarten verfügbar.
Zur Eröffnung am 13. Juli 2018 gehört die Bühne dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Cristian Măcelaru. Auf dem Programm stehen Leonard Bernsteins Ouvertüre zu „Candide“, die „Méditation“ aus Jules Massenets Oper „Thaïs“ und die Gymnopedies Nr. 1&3 für Orchester von Erik Satie/Claude Debussy. Im zweiten Teil erklingt Antonín Dvořáks Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“.
Diana Damrau gibt ihren Einstand mit ausgewählten Opern-Arien aus „Manon Lescaut“ von Jules Massenet und „Faust“ von Charles Gounod. Spätestens seit seinem gefeierten Einspringer beim Chicago Symphony Orchestra 2012 ist der rumänische Dirigent Cristian Măcelaru ein Shootingstar in den USA. In München sorgte der Senkrechtstarter vergangenen November beim Akademiekonzert im Nationaltheater für Furore. Für dieses Konzert sind noch Karten verfügbar. Mercedes-Benz München ist Hauptsponsor von Klassik am Odeonsplatz. A.M.
www.klassik-am-odeonsplatz.de



 

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Idol

ANKÜNDIGUNG
FESTIVAL
Tollwood
27. Juni bis 22. Juli 2018 im Münchner Olympiapark

Heuer feiert das Tollwood 30-jähriges Jubiläum.
Mit dabei: Billy Idol, Earth, Wind & Fire,  Jack Johnson etc.




Das Jubiläum nimmt Tollwood zum Anlass, um sich bei seinem Publikum für seine Treue zu bedanken: Die berühmte katalanische Aktions-Theatergruppe La Fura dels Baus wird an zwei Abenden das wohl erfolgreichste Chorwerk aller Zeiten, Carl Orffs „Carmina Burana“, in einer bildgewaltigen Inszenierung auf der Bühne im Olympiasee zeigen (30. Juni und 1. Juli, 22 Uhr, Eintritt frei).
Billy Idol stürmt am 3. Juli 2018 die Musik-Arena. „White Wedding“, „Dancing with Myself“ – und natürlich „Sweet Sixteen“: Die Liste an Super-Hits von Billy Idol ließe sich noch lange fortsetzen. Und wenn die Punk-Ikone mit den schockblonden Haaren mit diesen Songs die Bühne rockt, dann mag man es kaum glauben, dass Billy Idol 2015 seinen 60. Geburtstag gefeiert hat. 2012 begeisterte Billy Idol schon einmal die Tollwood-Besucher.
„Let’s Groove“, „Shining Star“, „Boogie Wonderland“ oder „After The Love Has Gone“ sind nur einige der unzähligen Hits, die Earth, Wind & Fire auf ihrer ersten Deutschlandtour nach fünf Jahren auch auf dem Tollwood Festival am 10. Juli 2018 spielen werden (Musik-Arena). Die Formation um Gründungsmitglied Verdine White (Bass, Percussion, Gesang) und Ralph Johnson (Gesang, Schlagzeug, Percussion) sowie den stilprägenden Falsett-Sänger Philip Bailey (Kalimba, Conga, Percussion), die seit 1972 dazugehören, reist in großer Besetzung an: Zu zwölft (inklusive Bläser-Trio) wird das Original seinen Ruf als Live-Sensation eindrucksvoll unter Beweis stellen. Ihr Sound: eine groovende Mixtur aus Soul, Funk, Jazz, R ’n’ B, afrikanischen Klängen und Pop-Melodien.
Außerdem dabei: Alice Cooper, Joe Perry und Johnny Depp (27.6), Alanis Morissette (16.7.),  Wanda (13.7.), The Cat Empire (5.7.), Michael Patrick Kelly (6.7.), Steven Wilson (15.7.),  Julia Engelmann und Joel Brandenstein (17.7.) und Jack Johnson (22.7.). A.M.
www.tollwood.de

 

 

 

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Schuldt

ANKÜNDIGUNG
KONZERTE





Fröhlichkeit mit einem Hauch von Melancholie



Das Münchener Kammerorchester und sein Chefdirigent Clemens Schuldt haben sich auf eine zweite dreijährige Vertragslaufzeit bis zum Ende der Saison 2021/22 verständigt. „Vorwiegend heiter“ – so lautet die Vorhersage für die Saison 2018/2019 mit einer Reihe von Erst- und Uraufführungen.

Auf ausdrücklichen Wunsch des Münchener Kammerorchesters bleibt Clemens Schuldt auch über 2019 hinaus Chefdirigent – bis zum Ende der Saison 2021/22. Nach zwei gemeinsamen Spielzeiten wurde der Vertrag vorzeitig verlängert. Mit dem Orchester spüre er „auf außerordentliche Weise eine Verbundenheit“, schwärmte Clemens Schuldt bei der Pressekonferenz. Gegenseitig inspiriere man sich zu Höchstleistungen. „Schon bei der jeweils ersten Probe treffen wir uns auf einem Level.“
In der Saison mit dem Titel „Vorwiegend heiter“ gehe es nicht nur um „die lichten Momente der Musik und das Humorvolle“, betonte Schuldt: „Wir wollen auch die tragische Seite mitschwingen lassen.“ So schwärmt der erste Satz von Robert Schumanns „Frühlingssymphonie“ noch unbeschwert vom Frühling, während der zweite Satz „wie ein Lächeln mit Tränen in den Augen ist“, so Schuldt (8. Abonnementkonzert, 27. Juni 2019; Prinzregententheater).
Zu entdecken sind zudem unterschiedlich heitere, humoristische, lichte oder auch verzweifelt-komische Werke wie Bohuslav Martinůs Sinfonietta „La Jolla“ (1. Abokonzert, 11. Oktober 2018), John Cages „The Seasons“ (8. Abokonzert, 27. Juni 2019) sowie Hanns Eislers „Kleine Sinfonie“ und das „1. Klavierkonzert“ von Schostakowitsch (5. Abokonzert, 21. Februar 2019).
„Schostako – was?“ lautet der Titel des Familienkonzerts, das in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtheater Schauburg stattfindet (10. Februar 2019). Die Jugendlichen sind bei dem MKO-Proben dabei und können mitbestimmen, was am Ende auf der Bühne passiert. Auf dem Programm steht zudem ein zweijähriges Projekt mit der Grundschule an der Flurstraße – die Musiker kommen in den Schulunterricht, die Schüler zu den Orchesterproben etc. 
Das „starre“ Muster „immer nach der Pause kommt ein Klassiker“ wolle man in der kommenden Saison „aufbrechen“, verkündete Schuldt. Alle fünf Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven werden beim 7. Abonnementkonzert geboten – an einem Samstagabend (4. Mai 2019, ab 18 Uhr; Klavier: Alexander Lonquich).
Eine Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie gibt es mit der Produktion von Mozarts „Così fan tutte“ unter der Leitung von Schuldt (Premiere: Ende November 2018).
Und am 11. April 2019 findet das Münchener Aids-Konzert zum dreizehnten Mal statt – mit den Solisten Dorothea Röschmann, Kian Soltani, Lucas und Arthur Jussen sowie Elisabeth Leonskaja. Das diesjährige Aids-Konzert bescherte dem MKO Rekordeinnahmen sowie sehr positive Rückmeldungen vom Publikum. Und eine „leicht steigende Tendenz“ bei den Abo-Zahlen konnte MKO-Geschäftsführer Florian Ganslmeier vermelden: „Wir sind zuversichtlich, dass sich dieser Trend fortsetzt.“Aleksandra Majzlic
www.m-k-o.eu

 

 

Koepplinger ANKÜNDIGUNG
THEATER



„Theater ist der schönste und freieste Ort der Welt“



Wie ein magischer Magnet zieht das Gärtnerplatztheater die Besucher an: 97,98 Prozent, so die Gesamtauslastung für die laufende Saison. In der Spielzeit 2018/2019 wartet das Team um Staatsintendant Josef E. Köpplinger unter anderem mit der Revueoperette „Drei Männer im Schnee“ sowie mit dem „Momo“-Musiktheater auf.  

Die Zahl 97,98 Prozent muss Josef E. Köpplinger gleich zwei Mal sagen und der Stolz auf die Gesamtauslastung der laufenden Saison (Stand: 24. April 2018) ist ihm deutlich anzusehen. Zudem wurden auch noch alle Abos verkauft und das Publikum „stürmte“ beispielsweise die „Opern auf Bayrisch“. „Ich weiß nicht, wie lange die Neugier auf unser Haus anhält. Aber wenn wir demnächst bei der Auslastung eine 8 vor dem Komma haben, sind wir glücklich“, so Köpplinger bei der Pressekonferenz.
Der Staatsintendant will den Menschen, die bisher sein Haus noch nicht betreten haben „die Schwellenangst nehmen“, wie er sagte: „Ich arbeite daran, dass das Theater selbstverständlich wird. Theater ist der schönste und freieste Ort der Welt.“ Vor den Journalisten plädierte Köpplinger für die „Freiheit des Glaubens“ und verdeutlichte: „Glauben ist Privatsache und wir stehen für eine offene Gesellschaft. Kultur und Kunst sind frei, dieses Haus ist nicht der Ort ein Kreuz aufzuhängen.“
Das Gärtnerplatztheater eröffnet die kommende Spielzeit am 11. Oktober 2018 mit der Oper „Dantons Tod“ zum 100. Geburtstag des österreichischen Komponisten Gottfried von Einem, in der Inszenierung von Günter Krämer und unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Anthony Bramall.
Michael Endes Märchenklassiker „Momo“ bringen Komponist Wilfried Hiller und Textdichter Wolfgang Adenberg als Musiktheater in 18 Bildern auf die Bühne (Uraufführung: 16. Dezember 2018). Es ist ein Auftragswerk des Gärtnerplatztheaters – ebenso wie „Drei Männer im Schnee“ (Uraufführung. 31. Januar 2019). Der Chansonnier und Musikkabarettist Thomas Pigor verwandelt Erich Kästners satirischen Erfolgsroman in eine bunte und skurril-spritzige Revueoperette – mit den besten Kästner-Sprüchen, Ufa-Schlagern und Jodlern. Regie führt Köpplinger, der betonte: „Wir wollen die Operette salonfähig erhalten. Das ist eine große Kunst und eine große Herausforderung.“ Aleksandra Majzlic

Außerdem: Für die choreografische Uraufführung von „Romeo und Julia“ mit der Musik von Sergej Prokofjew konnte die Choreografin Erna Ómarsdóttir gewonnen werden (22. November 2018). Mit „L'Heure Espagnole“ will das Gärtnerplatztheater den Einakter wiederbeleben (Premiere: 28. April 2019). Das Haus präsentiert unter anderem die Oper „La Bohème“ (Premiere: 28. März 2019), das Expeditionsballett „Atlantis“ (Uraufführung: 7. Juni 2019), die Produktion der Gärtnerplatz Jugend „Frida Kahlo“ (Premiere: 3. Juli 2019) sowie die „Wiener Comedian Harmonists“ mit ihrem Mix aus Berliner Witz und Wiener Charme (21. Dezember 2018).
www.gaertnerplatztheater.de

 

 

Kusej ANKÜNDIGUNG
THEATER



 

„Feier des Spiels“



Das Spiel als zentrales Thema wählte Martin Kušej für seine letzte Spielzeit am Residenztheater (2018/2019). In der laufenden Spielzeit erreichte der Intendant mit seinem Team die höchste Abonnentenzahl, die es bisher am Resi gab.

Von lähmender Abschiedsstimmung ist im Residenztheater nichts zu spüren – ganz im Gegenteil. Martin Kušej arbeitet mit „Volldampf“ an einer „spannenden Spielzeit“, wie er bei der Pressekonferenz verkündete. Für 2018/2019 versprach er eine „Feier des Spiels“. „Spielen ist ein politischer Akt“, so der Intendant: „Wer auf einer Bühne spielt, verlässt seine angestammte Position, bleibt nicht ausschließlich er oder sie selbst, ist immer ein bisschen außer sich. Dieses Außersich-Sein ist die Bedingung menschlicher Freiheit.“
Das Resi wartet mit „Spiel im Spiel“-Stücken auf – beginnend mit der Premiere am 27. September 2018 von „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“ von Peter Weiss (Regie: Tina Lanik) sowie Martin Kušejs Inszenierung von Michael Frayns „Der nackte Wahnsinn“ (Premiere: 19. Oktober 2018). Weiter geht es mit Becketts „Endspiel“ (Regie: Anne Lenk; Premiere: 16. November 2018), „Der Spieler“ von Dostojewskij (Regie: Andreas Kriegenburg; Premiere: 14. Dezember 2018) und Tschechows „Die Möwe“ (Regie: Alvis Hermanis; Premiere: 19. Januar 2019, Cuvilliéstheater).
Robert Borgmann zählt zu den Regisseuren, die erstmals am Resi arbeiten. Anhand von Kleists Novelle „Die Verlobung in St. Domingo“ setzt er sich mit der Verknüpfung von Rassismus und Kapitalismus auseinander (Premiere: 29. September 2018, Cuvilliéstheater).
Mit der höchsten Abonnentenzahl, die am Resi seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht wurde, wartet das Team in der laufenden Spielzeit auf: 12 339; die Auslastung liegt bei 81,2 Prozent (Stand: 30. April 2018).
Seit 2011 leitet Martin Kušej die Geschicke des Residenztheaters. Zur Spielzeit 2019/2020 wechselt der gebürtige Kärntner ans Wiener Burgtheater. „Nach acht Jahren ist der Kurvenhöhepunkt erreicht“, sagte er: „Man soll aufhören, wenn es am besten ist.“ Die Nachfolge tritt der Baseler Theaterintendant Andreas Beck an. „Er ist jemand, den ich sehr schätze und von dem ich weiß, dass er das gut weiterführen wird“, so Kušej. Was seine eigene Zukunft an der Burg angeht prophezeite er: „Ich werde meinen Mund nicht halten, aber das Augenmerk auf die künstlerische Arbeit legen, die mich mehr interessiert als politische Agitation.“ Aleksandra Majzlic
www.residenztheater.de

 

 

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Heitzler
GEWINNSPIEL
CD „Ode Hashem“ von Michael Heitzler's Klezmerband (Neuklang/In-Akustik) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 21. Juli 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

Überschäumend wie ein Sekt an einem heißen Juni-/Juli-Abend – so kommt die Musik von Michael Heitzler (seines Zeichens Klarinettest und Klezmorim) und seinen Mitstreitern Christian Gutfleisch (Piano), Michael Chylewski (Kontrabass) und Daniel Schay (Schlagzeug) daher.
Beste Beispiele, die an Schwungkraft nicht zu überbieten sind: das „Bessarabian Medley“, ein echter Klezmer aus dem Schtetl oder „Epstein's Bulgar“, gelungen groovy mit einem starken Swing-Jazz-Einschlag. Melancholisch ist hingegen das melodische „Ode Hashem“ von Rabbi Shlomo Carlebach. Es bezieht sich auf die ersten Wörter des Psalm 111 von König David und drückt eine tiefe Dankbarkeit zum Schöpfer aus.
Mit ihrer freundschaftlichen Zusammenarbeit setzen die jüdischen und nichtjüdischen, religiösen und nichtreligiösen Musiker „ein klares Signal in unserer heutigen Zeit wachsender Intoleranz“, so die Botschaft der Band.

 

 

Wakayama
GEWINNSPIEL
BUCH „In der Ferne der Fuji wolkenlos heiter“ von Wakayama Bokusui (Manesse Verlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 21. Juli 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

Tanka –  „kurzes Lied“ oder „Kurzgedicht“ –  ist die älteste Gedichtform Japans. Tanka werden original in der Regel in einer Zeile ohne Satzzeichen geschrieben. Im Deutschen wurde die übliche Darstellung in fünf Versen gewählt. In einem entlegenen Tal der japanischen Insel Kyūshū wuchs Wakayama Bokusui (1885-1928) auf. Seine ersten Tanka-Dichtungen erschienen bereits in der Schülerzeitung, zum bedeutenden Tanka-Poeten avancierte er als Student.
„Weiße Schwäne / seid ihr nicht traurig / so zu schweben / ungefärbt vom Blau des Himmels / vom Blau des Meeres“, diese berühmten wortgewaltigen Verse von Bokusui entstanden 1907 auf einer wochenlangen Wanderung des Tanka-Meisters durch Westjapan. Bokusui ging in seinen Gedichten  von persönlichen Erfahrungen in seiner Umgebung aus. Dennoch besitzen sie eine Allgemeingültigkeit, da sie beim die Natur liebenden Leser Resonanzen wecken.
Dieser mit hübschen Kalligrafien des Autors versehene Band lässt die Natursehnsucht des Lyrik-Liebhabers ins Unermessliche steigen. Zum derzeitigen von Top-Temperaturen bestimmten Sommergefühl passen diese wunderbaren Zeilen: „Im Dunkeln / ist es nun kühler – noch kühler / der Sand / Ich lege mich nieder am Strand / lausche den schwarzen Fluten“ und „Auf der Straße / steh ich in der Sommerhitze / Staub / wirbelt auf / mit einem Geruch wie Brot.“
Lust auf Abkühlung in der kommenden Jahreszeit machen die folgenden Gedichte: „Indigoblaue / Windböen hausen im Geäst / der Bäume / vertiefen den Herbst / in der Umgebung der Stadt“ und „Angelehnt neige ich / mein Gesicht zum Baum hin / Da pocht an die Wange / kaum spürbar der Pulsschlag / des herbstlichen Waldes“.

 

 

Exl
GEWINNSPIEL
BUCH  „Befreie dich selbst. Über die Kunst eines erfüllten Lebens“ von Matthias A. Exl (Mankau Verlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 21 . Juli 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.


In der aktualisierten Taschenbuchausgabe seines Bestsellers „Befreie dich selbst“ zeigt der einstige Spitzenmanager mit praktischen Beispielen und Übungen wie man die eigene schöpferische Kraft zurückgewinnt und ein erfülltes Leben führt. Trägheit, Angst und fehlende Selbstdisziplin stehen der Selbstbefreiung oft entgegen, weiß der Autor. Er fordert deshalb dazu auf, Verletzungen zu erkennen und zu verzeihen, aber auch die Schattenseiten zu integrieren.
„Der Mensch verlagert Glück gerne in die Zukunft. Dies geschieht durch „wenn/dann-Verknüpfungen“, so Exl. „Doch was geschieht, wenn alle gesteckten Ziele, die ich mit scheinbarem Glück verknüpft habe, erreicht sind? Bin ich dann wirklich frei? Bin ich dann wirklich glücklich? Habe ich dann wirklich Zeit? Jeder Mensch altert, doch die meisten werden zu alten Menschen voller Bedauern. Denn wenn die Lebenszeit knapp wird, wird auch klar, wie man vieles verschoben hat, es wird klar, wie viele Möglichkeiten man ungenutzt verstreichen ließ.“


 

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Michael Sadler  

INTERVIEW mit Michael Sadler von Saga






„In der Musikbranche geht es nur noch um Geld und Ruhm “



Interview: Aleksandra Majzlic


 


Ein sagenhaft emotionales Hammerjahr war 2017 für alle Saga-Getreuen: Frontman Michael Sadler verkündete, dass er und seine „Brüder“ beschlossen haben, sich nach Ende der ausverkauften Tour 2017 zu trennen. Nun heilt Michael Sadler wunde Fan-Seelen mit Balsam: Bei der Rock Meets Classic Tour 2018 wartete der Saga-Sänger unter anderem mit den Hits „Wind Him Up“ und „On The Loose“ auf.
Im Gespräch erzählt er, wie er einst einen Fan in einem Plattenladen verfolgte, wie es ihm mit musikalischen Mitteln gelang, einen Mann aus dem Koma zu holen, und welche Folgen die fehlende „Menschlichkeit“ im Musikbusiness nach sich zieht.

 

Im zweiten Teil lesen Sie, welcher der schrecklichste Moment in seinem Leben war, was er über Kids in Talentshows denkt und was Ruhm für ihn bedeutet. >>>

 

 

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Supertramp

BERICHT
KONZERT



Britische Weißwurst-Fraktion

Von Aleksandra Majzlic


Bei Rock Meets Classic 2018 in der Münchner Olympiahalle befeuern Status-Quo-Frontmann Francis Rossi, Saga-Sänger Michael Sadler, John Helliwell und Jesse Siebenberg von Supertramp sowie diverse Mitstreiter die Energie der Fans. Francis Rossi zeigt, dass er auf Fitness abfährt und John Helliwell bekennt seine Vorliebe für Kräftig-Deftiges am Morgen. 

Hier lesen Sie den Konzert-Bericht. >>>

 

 

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Staatsfeind INTERVIEW mit Henning Baum zu
„Der Staatsfeind“




„Gefühle spielt man nicht, die stellen sich ein“


Nervenkitzel mit emotionaler Höchstdosis, bildgewaltig und mit einer ordentlichen Portion Action  in Szene gesetzt: Bei einem Einsatz in München ist Polizist Robert Anger (Henning Baum) zur Stelle, als die Polizistin Victoria und Ehefrau seines besten Freundes erschossen wird. Robert hat den Täter gesehen und wird als Zeuge vernommen. Doch plötzlich werden Beweismittel vertauscht: Robert wird zum Hauptverdächtigen und meistgesuchten Verbrecher Deutschlands. Der Gejagte muss untertauchen. Victorias Ehemann Miki (Max von Thun) zweifelt an Roberts Unschuld. Doch Rebecca (Franziska Weisz) hält bedingungslos zu ihrem Mann Robert. Als sie ein Video bekommt, das ihn entlastet, bringt sie sich selbst in Gefahr. Denn der Militärische Abschirmdienst will verhindern, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt (SAT.1-Event-Zweiteiler, ausgestrahlt im Mai 2018; ab 30. Mai 2018 auf DVD erhältlich).


Interview: Aleksandra Majzlic

ML: Welche Szenen haben Ihnen beim Dreh mehr Spaß gemacht: die emotionalen oder die actiongeladenen?
Henning Baum: Actionszenen machen mir viel mehr Spaß und sind eine Herausforderung für mich. Ich habe keine Lust, Rollen zu spielen, die nur Text transportieren.

ML: Sind die emotionalen Szenen schwieriger zu spielen?
Henning Baum: Ja, viel schwieriger. Denn Gefühle spielt man nicht, die stellen sich ein. Darauf hoffe ich, sicher sein kann ich mir da nicht. 

ML: Im Film sind Robert und Miki seit dreißig Jahren miteinander befreundet. Haben Sie auch einen besten Freund?
Henning Baum: Ja, noch aus der Schulzeit, wir sehen uns regelmäßig.

ML: Der Thriller setzt neben Action sehr stark auf Emotionen. Finden Sie, dass es anderen TV-Thrillern an Emotionen fehlt?
Henning Baum: Ich weiß nicht, ich bin gar nicht so ein großer Kenner der Fernsehlandschaft, das muss ich gestehen. Ich weiß nur, was mir bei diesem Film wichtig ist: Er ist nicht nur ein Thriller, sondern auch ein Liebesfilm. Das macht ihn für mich so reizvoll.

ML: Was macht für Sie generell ein gutes Drehbuch aus?
Henning Baum: Die Geschichte muss stimmig und spannend sein und ein Tempo entwickeln. Und die Figuren müssen Charakter haben. Wenn ich das Drehbuch lese, muss bei mir gleich ein innerer Film abgehen, da muss ich mich schon im Film sehen. So ging es mir bei „Der Staatsfeind“. Und für diesen Film war München genau der richtige Drehort. München ist mir wohlvertraut. Ich habe hier auch schon gewohnt.

ML: Würden Sie gerne wieder in München leben?
Henning Baum: Im Augenblick nicht, ist ja auch alles sehr teuer in München. Die spinnen ja mit den Preisen.

 

 

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Hannes Jaenicke

INTERVIEW mit Hannes Jaenicke



„Auf meiner Facebook-Seite wird gelegentlich gehetzt, aber das ist völlig okay“


„Wir sind das einzige Land der Welt, in dem Gutmensch ein Schimpfwort ist“, sagt der als Gutmensch titulierte Schauspieler und Umweltaktivist im Gespräch. Zudem verrät er, von wem er Hass-Post bekam, welche „unfassbar feigen Menschen“ sich nicht vor seine Kamera wagten und wer anfällig ist für die „Nörgel- und Kritiksucht“. 

 

 

 Interview: Aleksandra Majzlic 



Hannes Jaenicke fordert im Interview ein Wildtierverbot im Zirkus, spricht über die letzte Hoffnung auf Nachkommen für die letzten drei Vertreter des Nördlichen Breitmaul-Nashorns und kündigt seine nächste Doku an, in der es um den „Schweinkram“ hierzulande geht. >>>

 

 

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Bille August

INTERVIEW mit Bille August

 

 



„Das Leben ist fast ein Wunder“


Ob er Angst vor dem Sterben hat und an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt und welchen Schmerz ihm einst sein Vater zufügte, das erzählt der angesehene Regisseur („Silent Heart – Mein Leben gehört mir“) im Gespräch.

 

Interview: Aleksandra Majzlic

 

Im zweiten Teil erfahren Sie, inwiefern Bille August ein „reicher Mann“ ist, welche Belohnung er sich nach der Arbeit am Set wünscht und welche Filme er sich privat niemals anschaut. >>>

 

 

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Katrin Sass

INTERVIEW mit Katrin Sass





„Ich habe keine Angst,
in Fettnäpfchen zu treten“


Warum sie in der DDR von adidas-Klamotten lieber die Finger ließ, wie sie nun in die „Schublade von Klaus Kinski“ geriet und worauf sie am Set keine Lust mehr hat, das verrät die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin („Good Bye Lenin!, „Weissensee“) im Gespräch.

 Interview: Aleksandra Majzlic 

 

Im zweiten Teil lesen Sie, wozu Katrin Sass 1989 der Mut fehlte, was sie heute „gruselig“ findet und was nach ihrem Ausraster in der TV-Sendung von Markus Lanz passierte. Zudem erfahren Sie, warum das Konzert von Katrin Sass in der Berliner Bar jeder Vernunft 2015 „supermegaspitzenklasse“ war. >>>